GUTES LEBENSMITTEL

Wir wollen, dass PURE Bio Olivenöl ein „Gutes Lebensmittel“ ist. Doch was ist ein „Gutes Lebensmittel“? PURE Bio Olivenöl soll zunächst entsprechend der Philosophie von Slowfood gut, sauber und fair sein. Wir wollen aber auch, dass der Kunde die Geschichte dahinter kennenlernen kann. Es geht um die Beziehung unseres Produktes zu Mensch, Natur und Kultur.

Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden die Qualität unserer Produkte verstehen können. Neben dem Geschmack und dem Genuss unseres Produktes geht es uns aber um weitere, im Folgenden dargestellte Qualitätsmerkmale.

Gutes Lebensmittel: Gut, sauber, fair

Unser Produkt ist erstens nicht nur gut, sondern exzellent – zumindest ist es das nach der subjektiven Meinung unserer Kunden und uns. Die Kunden lieben den fruchtig-milden Geschmack des Olivenöls. Wichtig ist dabei nach unserer Meinung auch der sehr geringe Säuregehalt der unter 0,5 % liegt.

Zweitens ist unser Produkt sauber, denn es handelt sich um ein Olivenöl erster Güteklasse. Wir gewinnen das Olivenöl ausschließlich mittels mechanischer Verfahren.

Schließlich und drittens ist unser Produkt fair bzw. gerecht, denn wir haben faire Preise in der Herstellungskette bezahlt. Dabei haben wir keine Kompromisse bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit (siehe unten) gemacht. Zudem ist uns wichtig, dass unser Produkt eine klare Herkunft (siehe unten) hat und Transparenz besteht, wo der Ursprung unseres Produktes liegt. All dies soll unseren Kunden eine Einschätzung über die sozialen, ökonomischen und kulturellen Zusammengang ermöglichen.

Gutes Lebensmittel: Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Lebensmittel können Auswirkungen auf Klimagase, Biodiversivität, Grundwasser und Böden haben. Daher haben wir unser Produkt unter Berücksichtigung dieser planetaren Grenzen hergestellt. Das ist auch ein Qualitätsmerkmal des PURE Bio Olivenöl.

Unser PURE Bio Olivenöl stammt aus Olivenhainen einer Olivenbäuerin aus Loures. Seit Jahren setzt sie weder chemische Dünger noch Insektizide ein. Zu ihr hat die Olivenpresse um Inhaber Valavanis Dimitrios in Asimi langjährige Beziehungen und Vertrauen ausgebaut. Bei dem Olivenöl handelt es sich um ein von der DIO (Inspection and Certification Organization of Organic Products in Greece, mit dem Code GR-BIO-01) bio-zertifiziertes Produkt.

Alles, was an Abfallstoffen während dem Anbau der Oliven bzw. der Olivenbäume und der Herstellung des Olivenöls entsteht, wird wieder in die Landwirtschaft zurückgeführt. Die Olivenblätter, die während der Verarbeitung entfernt werden, werden an lokale landwirtschaftliche Nutztiere verfüttert. Das Wasser, das bei dem Waschvorgang der Oliven gebraucht wird, wird wieder in die Olivenhaine zur Bewässerung zurückgeleitet. Die Olivenkerne werden zur Erwärmung des Wassertemperatur der Olivenpresse verwendet. Schließlich wird das Olivenöl in wiederverwertbares Glas abgefüllt. Die Wiederverwertung ist durch die Anmeldung und Bezahlung bei dem System „Der Grüne Punkt“ sichergestellt.

Wir haben unser Unternehmen bio-zertifizieren lassen. Unser Bio-Code lautet DE-BY-039. Die Zertifikatsnummer der Gesellschaft für Ressourcenschutz GfRS lautet DE-BY-039-09341-B-2020-V1.

Gutes Lebensmittel: Herkunft – Woher kommen die Oliven?

PURE. Bio Olivenöl ist voll von Griechenland. Es ist voll von Kreta. Ganz genau genommen, reifen die Oliven in Loures in der Region Messara, einer berühmten Gegend im Süden Kretas.

Die Messara Ebene erstreckt sich ost-westlich auf einer Fläche von 50 km und nord-südlich von 7 km. Sie ist die größte Ebene Kretas. Auf einem Hügel am westliche Ende der Messara Ebene befinden sich die Ruinen von Phaistos. In der Mitte befinden sich die Ruinen der historischen Stadt Gortys. Seit 1.500 Jahren v. Chr. hat sich die Ebene durch Ablagerungen und Sedimenten erweitert. Es wurde festgestellt, dass die Tonerde der Messara Ebene die Grundlage eines Großteils der Keramik der Minoer bildete.

In der Messara Ebene werden Olivenbäume, Wein und gärtnerische Kulturpflanzen angebaut. Ein Teil der Produkte wird im Inland verkauft, während eine bedeutender Teil der Produkte in europäische Länder exportiert wird.

Der Mensch – gibt es auch einen Hypster-Olivenbauer?

Nein, den gibt es nicht. Unser Olivenbauer ist eine Olivenbäuerin! Sie heisst Maria Boudouraki und hat Olivenbäume in der Nähe des kleines Ortes Loures in der Messara Ebene. Loures ist der Ort, aus dem also die Oliven für unser Bio Olivenöl stammen.

Wie wird das Öl hergestellt?

Nach dem Heranwachsen der Oliven in der Messara Ebene folgt ab November die Erntezeit. Unsere Oliven wurden zwischen Dezember 2019 und Januar 2020 geerntet. Dafür hat unsere Olivenbäuerin die Koroneiki Oliven in Sammelnetzen aufgefangen, in Säcke gepackt und schließlich zur Olivenmühle transportiert. Unsere Olivenmühle heißt Valavanis Dimitrios, O.E. und befindet sich in Asimi, 70016 Messara, Kreta, Griechenland.

Was passiert dort mit den Oliven? Zunächst trennen die Mitarbeiter der Ölmühle die Oliven von etwaigen Blättern und Zweigen. Danach laufen sie über Förderbänder zum Waschen und absolvieren mehrere Waschvorgänge. Eine Maschine zerkleinert im Anschluss daran die Oliven. Durch sorgsames Kneten und Vermengen entsteht eine Art „Brei“ oder „Olivenpaste“. Um den Polyphenolgehalt nicht senken, wird die Knetzeit sehr kurz gehalten. Polyphenole gelten als gesundheitsfördernd. Nach Angaben des Bundeszentrum für Ernährung (BzfE) können Polyphenole antioxidativ, entzündungshemmend und blutdruckregulierend wirken und das Immunsystem beeinflussen.

Sodann erfolgt der eigentliche und gleichzeitig der wichtigste Teil der Verarbeitung, die Kaltextraktion. Bei der Kaltextraktion handelt es sich wie bei der Kaltpressung um ein rein mechanisches Verfahren. Die Kaltextraktion schont das Olivenöl, weil hier im Vergleich zur Kaltpressung ohne Druck (= Wärme) gearbeitet wird. Das erledigt die Zentrifugalkraft.

Sodann entfernt der sog. Separator die Kerne und eine Zentrifuge trennt das Olivenöl sodann vom Wasser. Wasser ist auch im Fleisch der Oliven enthalten und würde den Geschmack im wahrsten Sinne verwässern. Gleichzeitig würde es die Oxidation fördern. Das Zentrifugieren und mechanische Filtern verhindert dies. Gleichzeitig beseitigen Vliese winzig kleine Schwebstoffe, also kleine Partikel des Fruchtfleisches. Feuchtigkeit und Schwebstoffe können einen negativen Einfluss auf die Haltbarkeit haben.

Die folgende Bilder sollen den Prozess illustrieren: